Coast to coast 2015

Hallo zusammen!

Auch dieses Jahr planen wir ein neues großes Abenteuer und deshalb befinden wir uns bereits wieder in den Vorbereitungen für unsere nächste große Tour.

From coast to coast heißt es 2015, da wir mit unseren BMWs einen Großteil des Mittelmeeres umrunden und die unterschiedlichsten Küsten Europas und Afrikas sehen werden. Nachdem wir 2013 in Marokko waren, wollen wir die Grenzen neu verschieben und dieses Jahr unter anderem Algerien und Tunesien besuchen. Die Karte zeigt unsere geplante Reiseroute, man kann gut erkennen, dass viele Fährfahrten auf uns zukommen werden.

Außerdem wollen wir auch dieses Jahr unsere Zusammenarbeit mit der SOS-Organisation und den SOS-Kinderdörfern fortsetzen. Die Bilder der glücklichen Kinder aus den letzten Jahren sprechen für unser Vorhaben und geben uns die Motivation.

Vorbereitung

Januar 2015

Es gibt eine Neuerung im TravelBikers-Team ….
Nein, kein neuer Fahrer, aber ein neues Bike!

Nachdem wir letztes Jahr mit der doch in die Jahre gekommenen Suzuki DR 600 in Rumänien liegen geblieben sind und unsere Reise zusammen auf einem Motorrad durchgezogen haben, stand fest, dass für die kommende Saison etwas neues, zuverlässigeres her musste.
Die BMW F800GS von Matias hat gezeigt wie viel Potenzial in ihr steckt und wie bequem das Reisen auf einem Motorrad sein kann. Aus diesem Grund hat sich auch Pascal für eine F800GS entschieden. In den letzten Dezembertagen habe wir ein gutes Angebot in München gefunden: Eine BMW F800GS von 2013 mit der Kalamata Lackierung.
Die Rückreise aus München gestaltete sich wegen dem Schnee besonders schwierig und langwierig. Dennoch ein sehr schönes Bike, wie wir finden! Jetzt muss es nur noch für unsere nächste Reise vorbereitet werden …

Parallel haben wir mit dem SOS-Kinderdorf kontakt aufgenommen, um unseren nächsten Besuch abzustimmen. Da die Gesamtkilometer dieses Jahr sehr hoch werden und es warscheinlich schwierig wird, die vielen Fährverbindungen passend zu timen, würden wir sehr gerne ein Kinderdorf besuchen, welches nahe an der eigentlichen Route liegt. Nahe Tunis, die Hauptstadt von Tunesien, liegt ein solches Kinderdorf. Derzeit warten wir auf eine Nachricht der dortigen Betreiber.

Color exchange

Wenn einem der Winter dann etwas zu lang wird und man nicht mehr weiss, was man vor lauter Langeweile anstellen soll, kommt man ja bekanntlich auf komische Ideen. 2 Jahre hab ich jetzt die 800er GS in gelb gehabt und irgendwie dachte ich mir, es könnte mal eine andere Farbe sein. Hin und her überlegt, ob ich es direkt lackiere oder auf Nummer sicher geh und ersteinmal etwas mache, was ich auch im Nachgang ohne größere Probleme wieder rückgängig machen kann. Da bleibt dann nur das Folieren übrig. Also Folie bestellt und dann selber mit Kumpels an zahllosen Abenden die Motorradteile foliert. Schon sehr schwer, wenn man es zum ersten mal macht. Klappt nicht gleich auf anhieb und kostet auch ein paar Nerven. Ganz zufrieden bin icht nicht mit dem Ergebnis, ist bei mir aber auch schwierig… 😉

Die Farbe gefällt mir an sich sehr gut, ich habe nur meine Bedenken, ob auf Grund der vielen Knicke, dass die Folie auch hält. Aber da kann man erstmal nur abwarten…

Routenverlauf auf dem Motopilot von BLAUPUNKT!

Hauptetappe 1 – try the left side

„Left side ride, was heißt das jetzt schon wieder?“. In der Vorbereitung der Reise und der damit verbundenen Unrundung des Mittelmeeres gibt es für uns drei wichtige Fragen:

1. Welches SOS-Kinderdorf?
2. Links oder rechts um das Mittelmeer (Fähren)?
3. Visum?

Punkt eins haben wir erfolgreich abgeschlossen. Wir haben mit den Verantwortlichen Betreuern ausgemacht, dass wir ein SOS-Kinderdorf nahe Tunis, der Hauptstadt Tunesiens besuchen dürfen. Darauf freuen wir uns jetzt schon riesig und fiebern dem Tag entgegen.

Punkt zwei…war da schon etwas komplizierter. Drei Fährverbindungen müssen wir nutzen. Spanien – Algerien, Tunesien – Sizilien und Italien – Albanien / Kroatien. Und genau da liegt die Schwierigkeit, aber auch die Herausforderung. Die Fährverbindungen Spanien – Algerien und Tunesien – Sizilien werden nur einmal in der Woche befahren. Das heißt: Wenn wir von Sizilien nach Tunesien fahren, müssten wir in 4 Tagen knapp 1600 Kilometer zurück legen. Hört sich nicht so viel an, aber man bedenke, dass wir in Tunesien und Algerien fahren werden. „Etwas angucken?“ „Keine Zeit!“…“Ich hab Hunger!“ “ Ja, wenn wir da sind!“…“Ich muss Pinkeln!“ “ Schon wieder?“ Alles in allem wäre es sehr hektisch und wir würden relativ wenig von den beiden Ländern sehen. Wir haben uns gegen diese Variante entschieden.

Fahren wir erst nach Spanien und setzen nach Algerien über, sieht die Sache (gottseidank) anders aus. Nun haben wir, sofern die Fähre nicht ausfällt, etwa 9 (!!) Tage Zeit um die Anschlussfähre nach Sizilien zu erreichen! Hört sich schon deutlich besser an! Jetzt haben wir genügend Zeit und können ohne großen Stress dem Küstenverlauf Afrikas folgen!

Mit Punkt drei beschäftigen wir uns die kommenden Tage. Jetzt freuen wir uns erstmal, dass wir die Hauptplanung unseres Abenteuers hinbekommen haben. :)

Hauptetappe_2

Hauptetappe 2 – straight ahead

Unsere Hauptetappe 2 besteht aus der Fahrt entlang der afrikanischen Küste. Wir haben uns für die Fährverbindung von Almeria nach Ghazaouet entschieden. Die Fährfahrt von Spanien nach Algerien wird voraussichtlich um die 200,00€ kosten. Viel Geld, wenn man bedenkt, dass wir über 9 Stunden auf einem Boot hocken, aber was soll man machen. Wir überlegen noch, ob wir die Fährkarten im Vorraus buchen oder ob wir vor Ort die Tickets lösen.

Da wir nun mehr Zeit haben, werden wir wahrscheinlich auch einen Abstecher in das Hinterland wagen. Die Route wird uns entlang des Meeres führen, wo es einigermaßen touristisch ist und hoffentlich auch einigermaßen sicher. Auch ein paar Unterkünfte wollen wir uns im Vorfeld heraussuchen. Das macht Sinn, denn auf Grund der Sicherheitslage wollen wir wildes campieren vermeiden.

Zwischenzeitlich haben wir auch Kontakt mit dem SOS-Kinderdorf in Tunis hergestellt. Die Verantwortlichen freuen sich auf unseren Besuch.

Hauptetappe 3 – the right side ride

Hauptetappe_3

Der letzte große Teil unseres Abenteuers ist auch gleichzeitig unser Heimweg. Zunächst müssen wir aber die Fähre von Tunis nach Palermo erwischen. Diese Überfahrt wird uns voraussichtlich „nur“ 120,00€ kosten und sie dauert auch „nur“ 26 Stunden. Wir werden also genügend Zeit haben um ein paar Postkarten zu schreiben. Ansonsten bleibt einem, da die Fähren ihren Glanz verloren haben, nicht viel Abwechslung.

In Palermo angekommen geht es weiter nach Bari, unserer nächsten Fähre. Je nachdem wie gut wir noch im Futter stehen, werden wir uns überlegen, ob wir nach Albanien oder nach Kroatien übersetzen. Eigentlich ist Montenegro zu schön, um es auszulassen, aber diese Entscheidung werden wir spontan fällen. Wer die Travelbikers kennt, weiß allerdings, wofür wir uns höchstwarscheinlich entscheiden werden. Egal wo wir landen, wir werden zunächst der bekannten Magistrale folgen. Oft sind wir sie schon gefahren, aber dennoch ist sie immer wieder schön. Hinter jeder Ecke gibt es was zu sehen. Der Charakter und das Empfinden dieser Straße ist immer wieder anders, dennoch ist sie der Inbegriff des Wortes „Kurve“. Wir haben auch das Hinterland im Auge. Vielleicht machen wir ein paar spontane Abstecher weg von der Küste.

Be mobile – with A-RIVAL

Wer unsere letzten Reisen verfolgt hat der weiss, dass wir nicht nur Bilder von unseren Abenteuern machen, sondern auch Filme. Der Markt von kleinen actions-cams ist groß und es fällt schwer den Überblick zu behalten. Neuerdings bietet auch A-RIVAL actioncams an, welche wir nun etwas vorstellen wollen.

Die Kamera kommt in einer sicheren und stoßfesten Verpackung daher. Sofort sticht das rote Gehäuse ins Auge, welches nichts anderes vermittelt als: „…Film ab!“.
Ausgestattet mit 5 Megapixel und einem horizontalen 140° Aufnahmewinkel sollte sich jede Szene gut einfangen lassen. Videos können in Full HD (1080P/30fps) aufgenommen werden. Die Kamera hat zwar einen kleinen internen Speicher, es empfiehlt sich aber eine SD-Karte zu verwenden. Die aufgenommenen Videos kann man sich sofort auf dem 1,5″ TFT-Display anschauen.

Das Zubehör ist reichhaltig und das Preis/Leistungsverhältnis spricht für sich! Wir sind gespannt und freuen uns auf die ersten Aufnahmen…

Weitere Infos findet Ihr hier: http://www.a-rival.de/de/kameras/aqtioncam

A question of lubrication – Scottoiler Magnum Tank

Jedem Biker ist der Hersteller Scottoiler und deren bekanntestes Produkt, liebevoll auch Scotti genannt, ein Begriff. Die einen verehren ihn, die anderen kommen auch gut ohne zurecht. Zweifelsohne ist er aber ein Produkt, welches selten Probleme macht. So simpel der Aufbau ist, so gut funktioniert er auch…aber dazu die Tage mehr!

Bevor wir den eigentlichen Scottoiler an den Fahrzeugen einbauen, wollen wir erst noch zwei Zusatzsysteme einbauen. Zum einem den lube tube und zum anderen den Magnum-Tank. Leider macht uns zur Zeit das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung, aber wir konnten uns zumindest mit dem Magnum – Tank beschäftigen. Wozu braucht man diesen Zusatztank und welchen Nutzen hat man durch ihn?

Also, hauptsächlich ist er wohl für die Leute gedacht, die echt richtig weite Touren fahren und keine Lust haben, sich groß mit der Schmierung ihrer Kette zu beschäftigen. Aber auch im Alltag des „normalo-Bikers“ kann man ihn gut gebrauchen. Am Saisonanfang den Tank gefüllt und quasi das ganze Jahr fahren und die Kette Kette sein lassen.

Der Aufbau des Tanks macht einen rubusten Eindruck und ist mit Gewinden zur Befestigung versehen. Ursprünglich war der Einbauort hinter dem Kennzeichen gedacht. Da aber die heutigen Kennzeichenhalter immer zierlicher werden und die Ästhetik des Bikes immer wichtiger wird, haben wir uns ein paar Gedanken gemacht, wo man ihn noch unterbringen könnte:

1. Irgendwo unter einer Verkleidung verstecken: Geht nicht. Dafür ist der Tank zu gross und unter den Verkleidungen ist bei der BMW F800GS fast kein Platz.
2. In oder an den Koffern: Schwierig. In den Koffern müsste man Löcher, durch die oft teuren Kisten, bohren damit das Öl transportiert werden kann. Von außen ginge es mit Kleben, aber ob es gehalten hat merkt man erst wenn es zu spät ist…
3. Am Kofferträger…BINGO!

Der Plan: Den Tank wollten wir so anbringen, dass ein ein – und aushängen der Koffer nicht behindert wird. Laut Beschreibung sollte der Tank ungefair auf der Höhe des eigentlichen Scottoilers hängen. Unsere Idee war nun, dass wir den Kofferträger mit samt des Tanks anbauen, wenn wir auf Tour gehen. Unterwegs, zum Beispiel auf einer Fähre, kann man die Koffer demontieren und der Tank verbleibt am Kofferträger.

The wind blows – MRA X-creen Sport

Das nächste Paket hat uns erreicht. Wir wollten dieses Jahr unsere originalen Windschilder behalten und aus diesem dem Grund haben wir uns für die Aufsätze von MRA entschieden. Warum und für was benötigt man diese Aufsätze?

Grundsätzlich ist auch die 800er GS von BMW, so wie die meisten Motorräder, für die breite Masse konstruiert. Ein zwei Meter Mann soll genauso gut mit dem Bike fahren können wie auch ein 1,65m großer Mann. So ist beispielsweise das Fahrwerk ein guter Kompromiss, ebenso wie die Sitzposition. Bei beidem kann man nachhelfen. Gut, das Fahrwerk richtig anzupassen ist schon kostspielig…aber man kann ja erstmal die Windverhältnisse verbessern! 🙂

Ziel des kleinen Spoilers ist es eine angenehme Verwirbelung vor dem Oberkörper zu erzeugen. Besonders im Sommer weht so eine leichte Briese und das Fahren wird deutlich angenehmer. Man kann sich größere Windschilder montieren, die Folge kann aber sein, dass auf Grund der hohen Luftverwirbelungen die Geräuschkulisse deutlich zu nimmt.
Der Einbau ist sehr simpel und jeder sollte ihn mit Hilfe der beiliegenden Anleitung selbst hinbekommen. Wir haben den Spoiler zunächst geklemmt, er lässt sich aber auch ohne weiteres fest verschrauben. Alle notwendigen Anbauteile für beide Varianten liegen bei.

Die Hinterradabdeckung von Bodystyle (erhältlich im BS-Motoparts-Shop) habe ich bereits letztes Jahr an meine GS gebaut. Da ich wirklich überzeugt bin von der Hinterradabdeckung, weil sie jeglichen Schmutz vom Federbein fernhält, hat sich auch Pascal, mein Tourpartner, die Hinterradabdeckung für seine GS geholt.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, fügt sich die Hinterradabdeckung optisch sehr gut in das Gesamtbild der BMW. Der Einbau ist wirklich einfach und es müssen nur ein paar Schrauben auf und wieder zu gedreht werden. Zunächst müssen die Schrauben für den Kettenschutz und von dem Schutz der Bremsleitung auf der anderen Seite gelöst werden. Dies sind die Punkte, an denen der neue Schutz befestigt wird. Nun muss man den Kunststoffspoiler mit dem sehr robusten Metallträger verschrauben. Danach wird er einfach am Motorrad an den angegebenen Punkten befestigt… fertig! Innerhalb von einer halben Stunde ist die Abdeckung angebracht. Der Vorteil an dieser Abdeckung ist, dass man auch grobstollige Reifen verwenden kann und den Großteil des Schmutzes fängt der Schutz auf. Das Federbein freuts und den Fahrer auch, denn er muss weniger Putzen! Das bietet nicht jede Hinterradabdeckung.

Ingesamt ein gelungenes Zubehörteil!

RUKKA – The weather is not the problem

Langsam klettern die Temperaturen nach oben und auch wir schieben die Motorräder in die Startposition.

Am Wochenende haben wir eine kleine Ausfahrt an den Rhein gemacht. Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen unsere neuen RUKKA-Kombis anzuziehen.

Außerdem haben wir uns dazu entschlossen, dass wir wieder über Ostern eine Ausfahrt machen. ziel wird wieder Frankreich sein. Wir werden Donnerstag Abend losfahren und am Ostermontag zurückkehren. Die Vorfreude steigt…

Algeria – The way in?!

Aktuell beschäftigen wir uns mit der Einreise nach Algerien.
Um nach Algerien einreisen zu können ist ein Visum notwendig, dieses wollen wir über die algerische Botschaft in Berlin (bzw. Frankfurt am Main, dies hängt davon ab wo man in Deutschland wohnt) beantragen. Für ein Touristenvisum, welches für unseren Zweck passt, müssen ein paar Dokumente vorliegen:

– zwei Antragsformulare (2) lückenlos ausgefüllt, datiert und unterschrieben
– zwei (2) aktuelle identische Passfotos
– Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens sechs (6) Monaten
– eine vom Vorsitzenden der Gemeindeversammlung des Wohnorts der einladenden Person legalisierte Unterkunftsbescheinigung oder Buchungsbestätigung des Hotels
– ein Flugticket/Fahrschein für Hin-/und Rückreise
– Arbeitsbescheinigung
– Nachweis einer Auslandsversicherung für Krankheit, Krankenhausaufenthalt und Rückführung

Einige Dokumente sind leicht zu bekommen, für die anderen müssen Telefonate getätigt und Unterschriften gesammelt werden. Insgesamt keine leicht Aufgabe 😉
Vorab haben wir uns jetzt zunächst noch mit der algerischen Botschaft in Kontakt gesetzt, in wie weit ein Fahrschein bzw. eine Buchungsbestätigung von einem Hotel vorliegen muss. Dazu warten wir jetzt erstmal die Antwort ab …. sobald wir Neuigkeiten haben, melden wir uns!

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Travelbikers – The news agency

Heutzutage möchte jeder von seinen Erlebnissen auf der Reise berichten. Die Freunde sollen wissen, welche Abenteuer man gerade erfolgreich (oder auch nicht) gemeistert hat, die Familie kann sehen, wo man gerade steckt und nicht zuletzt möchte man sich auch unterwegs die ein oder andere Information von der Heimat holen.

Es gibt verchiedene Möglichkeiten dies umzusetzen. Nach anfänglichen Versuchen, Bilder und so weiter mit dem Smartphone auf die entsprechenden Plattformen zu laden mussten wir feststellen, dass es zwar funktioniert, aber doch sehr zeitraubend und kompliziert ist. Deswegen haben wir uns ein Tablet zu gelegt. Es hat eine lange Akklaufzeit, lässt sich super verstauen, da es sehr schmal ist und es hat jede Menge Speicher.

Ein paar Sachen sollte man aber auch beim Tablet beachten. Die heutigen Kameras haben zum Grossteil eine W-Lan Schnittstelle. So hat man die Möglichkeit das Tablet ohne große Probleme mit der Kamera zu verbinden. Fotos und Videos können so gesichert werden und einem Upload steht nichts im Wege. Hier gilt es aber zu beachten, dass das Tablet einen SD-Steckplatz hat, da der interne Speicher oft schon durch das Betriebssystem und vorinstallierte App`s stark minimiert ist. Ordentlich Leistung ist natürlich genauso von Vorteil wie auch ausreichend Arbeitsspeicher. Auf unseren kommenden Reisen wird uns das ENDEAVOUR 1010 von BLAUPUNKT begleiten. Mehr Infos findet Ihr hier: ENDEAVOUR 1010!
Wir werden natürlich nach der Reise von unseren Erfahrungen mit dem Tablet berichten…

Startklar für die Tour: Scottoiler

Viele Kilometer wollen wir auch dieses Jahr zurücklegen. Voraussichtlich kommen wieder über 6000 Kilometer zu unserem Reisetagebuch hinzu. Und selbstverständlich wollen wir und die Motorräder wieder heil zu Hause ankommen. Damit zumindest in Sachen Kette alles in Ordnung geht setzen wir auf das allseits bekannte Produkt von Scottoiler. Damit soll die Kettenschmierung garantiert werden und die Lebensdauer der Kette verlängert werden. Dieses Jahr haben wir die Bikes mit neuen Systemen ausgestattet. Der Anbau verlief problemlos und ist durch die angefügte Anleitung wirklich selbsterklärend. Im Falle der BMW wird der Unterdruckschlauch an den Luftfilterkasten angeschlossen, sodass das Schmiersystem den laufenden Motor „erkennt“. Dann kann über das Reservior und Leitungen bis hin zur Kette die Kettenschmierung beginnen.

Hier dazu ein paar Bilder zum angebauten System:

Finally, now we can start – Algeria Visum

Nach endlosen Wochen des Wartens … ist es nun endlich soweit. Wir haben unsere Reisepässe mit dem eingeklebten Visum für Algerien zurück bekommen. Unsere ganzen Mühen haben sich ausgezahlt und wir sind beide glücklich. Jetzt müssen wir noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und dann kann es endlich am 26. Juni losgehen …

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KENDA – Big Block

Noch 2 Wochen, dann geht es endlich los. Wir haben begonnen, die letzten Kleinigkeiten vorzubereiten. Unter anderem haben wir auf beiden Motorrädern neue Reifen aufgezogen. Unser Partner KENDA stellt uns auch in diesem Jahr das Modell „Big Block“ zur Verfügung. Im letzten Jahr haben wir mit diesen Reifen knapp 15000 Kilometer abgespult und wir waren mit den Fahreigenschaften sehr zufrieden.

Mehr Infos findet Ihr hier:
http://www.kenda.com.au/products/category/QVJWKVNJ

Das SOS-Paket mit Packlink.de

In den letzten Tagen haben uns ein paar Pakete erreicht, welche voll mit Spielsachen sind. Unsere Partner BESSEY und SW-Motech haben uns kleine Fussbälle, Halstücher, Mützen und Stifte für die Kinder gesendet. Ein großer Spielehersteller aus Deutschland hat uns verschiedene Spielesammlungen zugesendet. Supermärkte aus Karlsruhe haben uns die verschiedensten Spielzeuge zur Verfügung gestellt.
Nun ist es so viel geworden, dass wir unseren ursprünglichen Plan, das Spielzeug auf unseren Motorrädern zu transportieren, verwerfen mussten.
Wir haben den Paketzusteller Packlink.de kontaktiert und angefragt, ob Sie für uns ein Paket nach Tunesien versenden könnten. Packlink sagte spontan zu und organisiert den Versand und die Zollabwicklung. Am kommenden Montag geht das Paket nun dank Packlink.de auf die große Reise.
Wir hoffen, dass es rechtzeitig und vollständig in Tunesien eintrifft.
Unser Dank gilt allen Spendern, welche uns so zahlreich Spielsachen für die Kinder geschickt haben und natürlich auch ein ganz großes Dankeschön an Packlink.de für unkomplizierte Abwicklung!

Danke! 🙂

Reisebericht

Tourbericht – Coast to coast 2015

Tag 1 – Das Abenteuer hat begonnen. Den ersten Stop legten wir in Besançon in Frankreich ein. Zu unserer Erheiterung haben sich zwei Motorrad-Kollegen, Jan und Markus, bereit erklärt die erste Woche mit uns Richtung Süd-Spanien zu fahren. Wir sind gespannt was uns noch bevorsteht…

Tag 2 – Besançon war in Frankreich unser Startort. Bereits morgens hatten wir 22 Grad auf dem Thermometer und im weiteren Tagesverlauf kletterten die Temperaturen auf 33 Grad. Besonders anstrengend wird es, wenn der Verkehr in den kleinen Orten zum erliegen kommt. Aber wir sind eine lustige Truppe und pushen uns gegenseitig. Gegen Abend erreichten wir Ancona. Dort packten wir die Zelte aus und sprangen danach in den Pool.

Tag 3 – Bereits um 7:00 Uhr waren wir wach und packten gemütlich unsere Sachen zusammen. Schnell stiegen die Temperaturen. Nach einem kleinem Tippfehler am Navi fuhren wir 60 Kilometer in die falsche Richtung… in Italien gibt es nämlich auch ein Andora. Gegen Mittag zeigte das Thermometer dann 37 Grad. Der Schweiß lief in Strömen. Wir erreichten Andorra nach 500 Kilometern gegen 18:00 Uhr.

Tag 4 – Nachdem wir eine letzte Nacht mit unseren anderen beiden Mitstreitern in Andorra verbracht haben, mussten wir uns leider am nächsten Morgen von den beiden lustigen Typen verabschieden. Unsere Wege trennten sich, wir führen weiter Richtung Süden, die anderen beiden Richtung Lloret de Mar. Wir hatten am 4. Tag viele Kilometer vor uns da wir rechtzeitig zur Fähre nach Algerien kommen wollen. Einen Schlafplatz auf einem Camping haben wir hinter Valencia in Les Palmeres gefunden. Hier ist ein großes Anbaugebiet für Obst und Gemüse.

Tag 5 – Am fünften Tag haben wir uns von Les Palmeres nach Almeria vor gearbeitet. Es war wieder unglaublich heiß. Wir sind freiwillig ein paar Kilometer auf der Autobahn gefahren, weil unsere Körper Dauer nass und klebrig waren. Gegen 18 Uhr erreichten wir die Fähre. Allerdings durften wir erst um 23 Uhr aufs Schiff. Dieses legte schließlich um 24 Uhr ab und wir zogen uns in unsere Koje zurück.

Tag 6 – Der Tag war endlich gekommen und wir erreichten die Küste Algeriens. Wir legten in Oran an und mussten zunächst uns und unsere Fahrzeuge durch die Zollkontrolle am Hafen bringen. Ein langes Unterfangen. Aber schließlich hatten wir alle Papiere zusammen und unsere Fahrzeuge und Kisten wurden kontrolliert. Wir baten die Polizisten von der Zollstation uns zu zeigen, wo wir Geld wechseln können. Nach einer halbstündigen Fahrt, wurde Geld in einer kleinen Bude gewechselt und unsere Reise konnte weiter gehen. Die Polizisten brachten uns weiter zur Transitstraße Richtung Tenes. Und auch hier machten es sich die Polizisten zur Aufgabe uns weiter zu begleiten, damit für unsere Sicherheit gesorgt ist. Mit abwechselnden Eskorten brachte man uns bis 40 Kilometer vor unser Hotel, welches wir in Tenes gefunden hatten. Nach einem ausgiebigen Essen um viertel nach acht zur Ramadan üblichen Essenszeit, erkundeten wir noch ein wenig die Stadt. Viele Algerier auf den Straßen, welche die Fastenfreien Stunden am Abend nutzten. Schließlich ging es Bett.

Tag 7 – Von Tenes aus machten wir uns auf den Weg nach Alger, der algerischen Hauptstadt. Zunächst fuhren wir allein, ein Militärkontrollpunkt hielt uns dann für eine Stunde fest bis zwei Fahrzeuge mit 8 Soldaten auftauchten. Diese eskortierten uns circa 50 Kilometer bis diese von 3 Motorradpolizisten abgelöst wurden.
Alger sieht ähnlich aus, wie die anderen algerischen Städte, allerdings hat sie etwas mehr französischen Flair. Im Großen und Ganzen ist Alger aber sehr schmutzig. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit. Belästigen tut uns niemand. Den Ramadan können wir leider nur schwer einhalten. Es ist einfach zu warm um den ganzen Tag nichts zu trinken.

Tag 8 – Von Alger fuhren wir weiter nach Bejaia. Bejaia liegt in der Kabylei. In diesem Gebiet gibt es öfter Unruhen, weil sich immer mehr Leute dem Christentum zuwenden. Die Stadt an sich ist wieder unglaublich vermüllt. Das Wasser aus Flüssen und aus dem Meer stinkt fies und ist bräunlich verfärbt.
Trotzdem sind die Menschen auch hier sehr nett zu uns. Selbst die Armee und die zahllosen Soldaten hier sind nett. Und wir haben wilde Berber-Affen gesehen.

Tag 9 – Um 10 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Skikda. Vorbei an den vermüllten Stränden von Bejaia kurvten wir die Küste entlang. Irgendwann ging es dann in die Berge der Kabylei. Dort trafen wir Polizisten, die uns sagten, dass es hier sehr gefährlich sei. Diese Polizisten fingen uns dann in Skikda ab. Sie nahmen uns die Pässe ab und nahmen uns fest. Eine Stunde wurden wir auf dem Polizei Revier befragt, was wir genau in Algerien suchen. Dann wurden wir in ein abgelegenes Hotel gebracht. Zumindest war der Strand das erste Mal sauber genug, um baden zu gehen 🙂

Tag 10 – Für heute hatten wir das Ziel nach Tunesien zu kommen, am besten direkt in die Nähe von Tunis. Wir sind früh von unserem Hotel gestartet und auf dem Weg bis nach Tunesien war die Polizei zwar vertreten, aber sie ließen uns gewähren und wir mussten nicht nochmal speziell erklären, was wir in Algerien machen. So gelangten wir zügig bis an die Grenze von Algerien und Tunesien. Die Landschaft bis dort hin war atemberaubend, denkt man sich den Müll am Straßenrand weg! Die Passkontrolle ging leider ewig, fast zwei Stunden warten, Papiere ausfüllen, Dokumente stempeln haben wir hinter uns gebracht und endlich durften wir nach Tunesien einreisen. Die Straßen sind in Tunesien deutlich besser und wir sind relativ schnell bis nach Tunis gekommen. Im Supermarkt haben wir ein paar Kleinigkeiten eingekauft und unseren Abend verbrachten wir dann auf einem Camping nahe des Strandes mit Grillen. Die Nacht war nicht ganz so gemütlich wie sonst, sehr heiß, nachts bellten die Hunde ununterbrochen und Schnaken gab es natürlich auch. Ansonsten gefällt uns Tunesien auf den ersten Blick ganz gut!

Tag 11 – Eine Nacht auf dem Camping umgebend von kläffenden Hunden hat uns erst mal gereicht, aus dem Grund sind wir weiter gefahren und uns hat es nach Hammamet verschlagen. Kurzerhand haben wir ein Hotel gebucht. Die Strände sind voll von Polizisten, jede 200 Meter zwei Polizisten, außerdem Polizisten auf Pferden und auch auf motorisierten Pferden. Es scheint die Tunesier haben Angst um ihren Tourismus. In unserem Hotel sind nur 60 Gäste, Platz gibt es hier für über 400 Gäste. Hoffentlich ändert sich diese Situation wieder, das wäre zumindest gut für die Tunesier, die in den touristischen Gebieten leben.

Tag 12 – Unseren ersten freien Tag nutzten wir dazu mit Captain Santos in das Mittelmeer von Afrika zu stechen. Auf einem klapprigen Tretboot fuhren wir zu dritt los. Bereits nach wenigen Metern sammelte sich Wasser im Boot. Aber kein Grund um umzudrehen. Nach zwei Stunden war der Eimer gut gefüllt. Der ganz Große Fang blieb leider aus oder wie Captain Santos sagt: „Schade Limonade!“ ☺

Tag 13 – Unseren zweiten freien Tag haben wir dazu genutzt um uns für das SOS-Kinderdorf vorzubereiten. Leider mussten wir erfahren, dass das Paket mit den Spielsachen immer noch am Zoll fest hängt.
Die zweite Hälfte des Tages haben wir etwas Enduro-Training betrieben.

Tag 14 – Endlich war der Tag gekommen. Von Hammamet machten wir uns auf den Weg nach Gammarth, wo sich das SOS-Kinderdorf befindet. Ohne Navi war es recht schwer zu finden, aber gegen Mittag waren wir dann doch noch erfolgreich. Der Direktor empfing uns recht herzlich und hatte sogar an eine Dolmetscherin gedacht. Uns wurden die Abläufe im Kinderdorf geschildert und wir konnten uns bei einem Rundgang selber ein Bild von den dortigen Umständen machen. Leider waren nicht allzu viele Kinder da, weil zur Zeit Ferien sind. Der Zoll in Tunesien hat auch bis jetzt unser Spendenpaket nicht frei gegeben, was wir sehr bedauern. Trotzdem waren es ein paar sehr spannende Stunden und die Kinder hatten ihren Spaß. Es ist schön jemanden eine solche Freude zu bereiten.

Tag 15 – Die Herzensangelegenheit im SOS Kinderdorf war unsere letzte Station in Afrika, danach ging es auf die Fähre von Tunis aus Richtung Sizilien! Der Sonnenuntergang auf der Fähre war herrlich, jedoch war die Überfahrt nicht ganz so angenehm. Nachts hat das Schiff angefangen mit dem Takt der Wellen zu schaukeln, deswegen haben wir uns früh in unser Schlafgemach begeben. Angekommen in Palermo haben wir uns die Küstenstraße von Sizilien entlang geschlängelt. Unglaublich kurvige Straßen. 
Auf dem Weg auch ein kleiner Zwischenstopp am Beach und den Flair der Kite-World-Championsship mitbekommen! ☺ Ein trauriges Ereignis gab es auch noch an diesem Tag. Matias hat sein BackStreetsBoys Handtuch, welches es Ihn seit sechs Jahren und über 30 Länder begleitet hatte, auf der Fähre vergessen…RIP.

Tag 16 – Weiter entlang der Küste von Italien, mit einem kurzen Abstecher über die Fußspitze hin zur Sohle, haben wir unseren nächsten Camping „Columbia“ erreicht. Der Strand ist noch nicht ganz so voll, wie zur Ferienzeit, dennoch sind ein paar einheimische und italienische Touristen dort. Wir haben uns derweil mit unserer Angeltechnik beschäftigt. Der große Fang blieb wie zu erwarten aus, aber Matias hatte immerhin einen kleinen prächtigen Fisch gefangen.

Tag 17 – Der letzte Tag in Bella Italia: Vormittags lagen wir noch am Strand und haben etwas für unsere Bräune getan. Danach haben wir die letzten Kilometer auf dem Weg nach Bari genießen können. Angekommen am Fährhafen haben wir die Fahrzeuge und uns eingecheckt. Am Infopoint lernten wir Maria kennen, eine nette, starke Italienerin mit Wurzeln aus Montenegro und Albanien. Die letzte Fähre nach Durrës war nicht besonders groß, aber dennoch gut besucht. Der Abend war für uns relativ kurz, wir waren sehr erschöpft vom Tag. Somit: Gute Nacht!

Tag 18 – 560 Kilometer standen auf dem Plan. Ziemlich sportlich. Um 9:00 legte die Fähre im Hafen von Durrës an. Ab durch den Zoll und los gehts. Gegen Mittag erreichten wir dann die Grenze zu Kroatien. Ab diesem Zeitpunkt fuhren wir die bekannte Magistrale. Kurve an Kurve, dass macht Spaß. Um 21 Uhr erreichten wir schließlich erschöpft den Campingplatz in Split.

Tag 19 – Ein freier Tag in Split, das heißt Sonne genießen, das blau grüne Wasser bewundern, hinein hüpfen und für uns auch immer: Eine Wanderung über die felsige Küste vom Campingplatz bis ins Zentrum und zurück! Eine gefühlte 10 km Wanderung ☺ Angekommen in der Innenstadt erkennt uns sogar die Brillen-Verkäuferin vom letzten Jahr wieder.
Ein kompletter Gegensatz zu Algerien, die Strände sind komplett mit Touristen gefüllt und überall Touristen und Einheimische in Bikini und Badehose. Alle wollen sie Sonne tanken ☺

Tag 20 – Nach dem freien Tag in Split entschieden wir uns weiter in Richtung Heimat zu fahren. Unsere Akkus gehen langsam leer und es sehnt uns, trotz der vielen guten Erfahrungen und Erlebnisse, nach zu Hause. Bei einem Stopp in einem kleinen Dorf in Italien hat uns ein begeisterter Motorradfahrer angesprochen und uns seine Enduro Kollektion gezeigt! Die restaurierten Motorräder, darunter unter anderem Fabrikate der Marken Hercules und auch Simson, stehen sogar zum Verkauf. Einen Camping haben wir vor den Alpen gefunden und uns noch ein leckeres Würstchen gegrillt. Morgen heißt es dann wieder Bon Voyage!

Tag 21 – Der letzte Tag war gekommen. Wir packten zügig unsere sieben Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Karlsruhe. Über die malerische Bergkulisse von Sexten führte unser Weg nach Füssen. Gegen 20 Uhr nahe der Auffahrt Kirchheim unter Teck West war dann Schluss.
Anfangs waren wir von einem schleichenden Plattfuß ausgegangen, es sollte aber schlimmer kommen. Matias BMW erlitt einen Radlagerschaden hinten und an weiterfahren war nicht mehr zu denken. Also ADAC anrufen und warten. Gegen 21 Uhr traf der Abschlepper ein und das Bike wurde verladen. Die letzten 100 Kilometer legten Matias und Pascal „wie gewohnt“ zusammen auf einem Bike zurück! ☺

Video

Testberichte

Outdoorer.net

Morgens die Isomatte und den Schlafsack zusammengepackt, die Kombi angezogen und drauf auf die Mopeds. So beginnt einer von vielen spannenden Tagen auf unseren Touren. Tagsüber erleben wir die unterschiedlichsten Situationen und lernen stets neue Leute kennen. Dieses Jahr haben wir zum Beispiel mit den Polizei-Eskorten in Algerien und den kulinarischen Leckerbissen in Afrika und Südeuropa viel erleben dürfen. Nach einem so aufregenden Tag ist besonders der erholsame Schlaf wichtig. Die richtige Behausung ist dafür notwendig. Dieses Jahr haben wir zwei neue Zelte von Outdoorer.net erhalten, die wir auf Herz und Nieren prüfen durften. Es handelt sich um das „Trek It Easy“ Zelt, welches für 1-2 Personen ausgelegt ist, mit einem atmungsaktiven Innenzelt und einem Aluminium Gestänge ausgestattet ist. Für unsere Anwendung auf Tour hat sich vor allem der schnelle und unkomplizierte Aufbau bewährt. Dadurch, dass jeder von uns sein eigenes Zelt hatte, hat unsere gesamte Ausrüstung mit ins Zelt gepasst. Gerade bei den besonders heißen Temperaturen der letzten Wochen konnten wir keine Probleme mit dem Zelt feststellen. Und wie wir durch die Ostertour wissen macht das Zelt auch bei sehr kalten Temperaturen (Frost auf der Außenhaut des Zeltes ) eine gute Figur. Einzig bei der Transporttasche sind ein paar Nähte während der Benutzung aufgegangen. Dies könnte noch optimiert werden. Für den Preis auf jeden Fall ein gute Option!

MRA

Die Kollegen von MRA unterstützen unser Projekt schon seit mehreren Jahren und so können wir jedes Jahr aufs Neue die Produkte von MRA testen und auf bewährte Qualität setzten. Dieses Jahr haben wir uns für unsere Coast to coast – Tour dazu entschieden, bei den originalen Windschildern unserer BMWs zu bleiben. Dennoch wollten wir den Windstrom soweit beeinflussen, dass das Fahrgefühl auf dem Motorrad angenehm bleibt. Durch die Erfahrung aus den Jahren zuvor wussten wir, dass das X-creen von MRA eine gute Option dafür ist. Also schraubten wir dieses an die originalen Windschilder der BMWs. Mit der Klemmvorrichtung passt das X-creen gerade noch an das originale Windschild und macht einen hervorragenden optischen Eindruck. Beim Fahren vibriert das Windschild durch die größere Masse etwas mehr im Wind, doch dieser Einfluss ist sehr gering. Vor allem überzeugt das Zusatzwindschild durch die gute Einstellbarkeit, sodass der Windstrom um den Körper beliebig eingestellt werden kann. Insgesamt ein überzeugendes Produkt, welches eben auch an der F800GS mit originalem Windschild super genutzt werden kann.

Bessey

Schnell mal ein Seil abgeschnitten, das Stück Fleisch geteilt oder auch nur die lecker Chilli-Paste aufs Brot geschmiert, viele Situationen bei denen ein richtiges Messer nicht fehlen darf. Das richtige für unsere Touren kommt von Bessey und ist, wie der Slogan schon sagt, „einfach besser“! Super schnell zusammengeklappt und verstaut, lässt es sich für den schnellen Einsatzzweck ebenso schnell wieder auspacken.
Neben dem Messer von Bessey ist die Produktpalette besonders im Bereich von Spann- und Schneidwerkzeugen sehr vielfältig. Wir verwenden die Schraubzwingen, Cuttermesser und weitere Produkte für unsere Vorbereitungen und hatten noch keine Probleme mit den Produkten, im Gegenteil.
Die Zusammenarbeit mit Bessey bereitet uns eine große Freude, vor allem die Unterstützung im Bezug auf das SOS-Kinderdorf. Vielen Dank!

RUKKA

Wir, die TravelBikers, sind in den letzten Jahren während unserer Touren meist mit mäßigem Wetter beschenkt worden. Neben bewölkt, gab es des Öfteren Regen, Platzregen, auch Hagel und Frost. Nicht so dieses Jahr: Von den über zwanzig Tour-Tagen wurde es nur einmal etwas kälter und da sanken die Temperaturen in den 20°C + Bereich. Total ungewohnt für uns!
Dies verlangt nicht nur uns, sondern auch unserem Material viel ab. Gerade in solchen Extremsituationen lernt man Qualität zu schätzen. Eine Höchsttemperatur von 39°C [ abgelesen vom Boardcomputer 😉 ] mussten Mensch und Maschine bestehen. Umso glücklicher sind wir, dass gerade in Sachen Motorrad Kombi und Handschuhe auf den richtigen Hersteller setzen dürfen. In der Hitze von Algerien hat die neue AIRWAY Jacke und AIRRIDER Hose von Rukka die Temperaturen gut weggesteckt und uns durch die gute Luftdurchlässigkeit runtergekühlt. Die HIM Handschuhe, die wir dabei hatten, waren perfekt für die Temperaturen und die sandige Umgebung in Tunesien und Algerien.
Wir können jedem Motorradfahrer nur empfehlen Geld in die Hand zu nehmen und sich dafür eine zwar etwas teurere, aber dafür qualitativ unglaublich hochwertige Motorradkombi zu kaufen!

Blaupunkt

Berichterstattung, den Freunden schreiben, ein kleines Video posten, welches am besten wiedergibt wie es uns auf der abenteuerreichen Reise ergeht oder einfach nur die richtige Route finden, alles Aufgaben für die Geräte von Blaupunkt. Gut für uns, dass wir das ENDEAVOUR 1010 Tablet und das MOTOPILOT NAVI mit dabei hatten.

In Kombination mit unserem Fotoapparat konnten wir sehr leicht über eine APP auf dem Tablet unsere aufgenommenen Bilder online stellen, das ist wirklich praktisch. Beim Surfen hat das Tablet, Dank dem schnellen Prozessor, keine Probleme bereitet und auch die Videoaufnahmen waren in Ordnung. Lediglich die Qualität der Audioaufnahme ließ etwas zu wünschen übrig. Für unseren Touralltag war es genau das richtige!

Das Motopilot Navi begleitet uns nun schon seit mehreren Touren und bietet für ganz Europa Kartenmaterial, was es sonst nicht bei jedem Navi gibt. Das Navigationssystem lässt sich durch den Nutzer in vielerlei Hinsicht einstellen, sodass die Route nach einem langsamen Autoprofil, schnellen Autoprofil, aber eben auch für eine kurvige Motorradstrecke oder nach dem Profil „Motorrad Anfahrt“ berechnet werden kann. Gerade das Profil „kurvige Motorradstrecke“ war besonders gut geeignet für unsere Streckenabschnitte. Ein weiterer dicker Pluspunkt ist die Akkulaufzeit des Geräts. Kartenmaterial für Algerien und Tunesien haben wir leider nicht erhalten, aber für die unterschiedlichsten Routen in Europa ist das MOTOPILOT auf jeden Fall geeignet.

A-Rival

Der Markt an Action-Kamers ist hart umkämpft, jeder kennt die großen Namen in diesem Kameramarkt, aber dennoch lohnt es sich auch auf die nicht so bekannten Hersteller zu schauen, wie wir feststellen durften.
Für uns ist es wichtig das Erlebte in bewegte Bilder zu fassen und daraus einen Film zu machen, damit man richtig gut mitfühlen kann, was wir auf unserer Reise erleben durften. A-Rival bietet eine qualitativ gute und besonders vom Preis überzeugende Variante einer Actioncam: aQtionCam
Die Auflösung ist in HD, die Bedienbarkeit ist unkompliziert und auch die Tonaufnahmen sind in Ordnung. Erstaunlich ist die Leichtigkeit der Kamera, dies waren wir so nicht gewohnt. Mit dabei im Paket sind ausreichend Klebepads, sodass das Anbringen am Bike keine Probleme macht. Durch ein Display auf der Rückseite der Kamera lassen sich die Aufnahmen auch direkt kontrollieren. Alles in allem ein gutes Gerät, einzig eine Fernbedienung fehlt, wie sie mittlerweile fast zum Standard gehört.
Wir denken, dass die Kamera ausgezeichnet ist, für die Leute, die nicht 400-500€ für eine Action-Kamera ausgeben wollen.

Somit dürft ihr gespannt sein auf unseren Film zur diesjährigen Tour, der nicht mehr lange auf sich warten lässt viel Spaß mit A-Rival!

Scheffelmeier Metall

Etwas Individuelles für das eigene Bike gefällig? Dann hat Scheffelmeier Metall genau das richtige für euch. Hr. Scheffelmeier fertigt in Handarbeit hochwertige und durchdachte Zubehörteile für euer Bike an.
Unsere Bikes sind zum Beispiel mit einem Aluminium Unterfahrschutz ausgestattet. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten. Pascals Bike verfügt über die Standard-Variante, die ähnlich wie das serienmäßige oder im Zubehörmarkt kaufbare Unterfahrschutz, den Schmutz und Steine vom Motor abhält. Matias hingegen hat den größeren Unterfahrschutz verbaut, der außerdem noch über ein kleines Staufach verfügt. Dort kann z.B. Werkzeug für die lange Reise verstaut werden. Ein solches Zubehörteil findet man nicht allzu oft.

Ein Blick auf die Homepage von Hr. Scheffelmeier lohnt sich: http://www.bashplates.de/

Schmid-Schmierstoffe

Ohne das richtige Öl im Motor würden unsere Motorräder es nicht so weit schaffen wie bisher. Aus dem Grund sind wir froh darüber mit Hr. Schmid von Schmid-Schmierstoffe den richtigen Partner in Sachen Öl an der Hand zu haben. Wir werden immer mit dem richtigen Öl versorgt und Hr. Schmid hat bei Fragen stets ein offenes Ohr für uns. Aber nicht nur das: In den letzten Jahren ist aus unserer Zusammenarbeit eine richtige Freundschaft geworden. Hr. Schmid und seine Familie sind von unserem Projekt begeistert. Bei einem Besuch berichten wir Familie Schmid von unseren Erlebnissen von der Reise und aus dem SOS-Kinderdorf. Das sind immer wieder schöne Stunden.

Auch dieses Jahr wollen wir Familie Schmid wieder besuchen!
http://www.schmier-stoffe.de/

KENDA

In Sachen Reifen setzten viele auf die bewährten Hersteller. In Foren wird immer heiß diskutiert welcher Reifen der beste sein und um ehrlich zu sein, jeder hat da seinen eigenen Favoriten. Wir haben unseren ebenfalls gefunden: KENDA – BIG BLOCK

Ein grobstolliger Reifen mit dem man viele Kilometer auf der Straße fahren kann ohne, dass man alle 4000 km die Reifen wechseln muss und gleichzeitig auch keine scheu haben muss ins Gelände zu gehen. Ausflüge in die Schotterpisten steckt der Reifen ohne Probleme weg und bietet unglaublichen Grip. Wir möchten ihn nicht mehr missen.

Im Anhang haben wir außerdem noch den Reifenabrieb dargestellt, so könnt ihr euch selber ein Bild von machen

Beziehen kann man die Reifen übrigens in Deutschland über MEFO:

http://www.mefo.de/

The most motorcycle drivers prefer to buy tires from the known brands. In forums you can read a lot about discussions, which is the best tire and to be honest, everybody does have his own opinion and his favorite tire. We found our preferred tire as well: Kenda Tires​ – BIG BLOCK

It’s an adventure tire with large tread blocks. You can ride many kilometers with this tire on the street, without changing the tires every 4000 kilometers. And on the other hand you shouldn’t hesitate to go off-road. Trips through the gravel are not a problem at all for the tire, because the grip is perfect. We don’t want to miss the BIG BLOCK tire.

Attached you can find the tire wear. In brackets you can find the English designation.

You can buy those tires here in Europe through MEFO:

http://www.mefo.de/

Scottoiler

Wir haben bereits vor unserer Tour vom Scottoiler berichtet. Nun musste sich das Gerät und auch das Zubehör die LubeTube und der Magnum Tank während der großen Reise bewähren.
Besonders da wir in Algerien und Tunesien unterwegs waren, hatten wir Angst dass durch den Sandstaub und die Hitze unsere Ketten Probleme bereiten werden. Dem war nicht so. Vor der Tour einmal die Ölreservoirs mit Öl gefüllt, mussten wir uns die ganzen 6000 Kilometer um keine Kettenschmierung kümmern. Natürlich haben wir den Zustand der Kette stets geprüft, doch wir haben nichts Schlechtes feststellen können. Praktisch auch: Mit dem Einreisen nach Afrika haben wir unsere Scottoiler am Stellrädchen verdreht, sodass die Ölmenge zur Schmierung den Gegebenheiten angepasst wird und das wars schon!

Ein ziemlich einfaches und gutes System. Wir können es nur empfehlen, besonders der Umbau mit dem Magnum Tank am Gepäckträger hat sich als äußerst empfehlenswert herausgestellt. Bei Fragen kommt einfach auf uns zu!

SW-Motech

Die Frage nach „Mit welchem notwendigen Zubehör statte ich mein Motorrad am besten aus?“ können wir ziemlich leicht beantworten: Mit dem von SW-Motech!

Motorschutz: Ein muss für jeden Adventurer der auf weitere Reise geht. Nix ist schlimmer als ein durchbrochener Kupplungsdeckel oder ähnliches.

Handschützer: Unsere Wahl fiel auf die Kobra Handschützer, die mit einem festen Bügel ausgestattet sind, sodass die Hand nicht eingequetscht werden kann. Nach belieben können diese Handschützer auch mit einem Blinker versehen werden.

Koffersystem: Gepäckträger mit passenden Koffern gibt es von SW-Motech in schwarz oder silber. Wir hatten dieses Jahr sogar die neuen TRAX Adventure mit dabei. Diese überzeugen durch hochwertige Verarbeitung und viele Möglichkeiten weiteres Gepäck auf dem Koffer zu verzurren. Gleichzeitig schauen sie wirklich chic aus. Will man die Koffer mal abnehmen, muss man lediglich eine Schnalle mit dem Schlüssel öffnen und fertig! Einfach Klasse!

Gepäcktaschen: Gepäckrolle, Tankrucksack und auch Rucksack hatten wir von SW-Motech dabei. Die Gepäckrolle und der Rucksack werden zum wasserdichten verschließen zusammengerollt und mit Schallen verzurrt, so gelangt mit Sicherheit kein Wasser in die Gepäcktaschen und alles ist geschützt. Der Tankrucksack bietet ausreichend Stauraum für die Dinge, die man ständig griffbereit haben muss. Ein Kartenfach zur schnellen Orientierung unterwegs ist auch mit dabei. So wünscht man sich das!

Einzig der Gleichrichterschutz, der wohl für die jüngere F800 GS konzipiert wurde, passt nicht mehr auf die GS von 2013, da BMW den Gleichrichter an einer anderen Stelle am Bike positioniert hat.

Insgesamt überzeugen die Produkte von SW-Motech dennoch auf ganzer Linie. Sie sind so ausgeführt, dass sie weitere Reisen überstehen und dem Fahrer Spaß bieten, weils funktioniert!