Hauptetappe 1 – try the left side

„Try the left side!“, was heißt das jetzt schon wieder?. In der Vorbereitung der Reise und der damit verbundenen Unrundung des Mittelmeeres gibt es für uns drei wichtige Fragen:

1. Welches SOS-Kinderdorf?
2. Links oder rechts um das Mittelmeer (Fähren)?
3. Visum?

Punkt eins haben wir erfolgreich abgeschlossen. Wir haben mit den verantwortlichen Betreuern ausgemacht, dass wir ein SOS-Kinderdorf nahe Tunis, der Hauptstadt Tunesiens, besuchen dürfen. Darauf freuen wir uns jetzt schon riesig und fiebern dem Tag entgegen.

Punkt zwei…war da schon etwas komplizierter. Drei Fährverbindungen müssen wir nutzen. Spanien – Algerien, Tunesien – Sizilien und Italien – Albanien / Kroatien. Und genau da liegt die Schwierigkeit, aber auch die Herausforderung. Die Fährverbindungen Spanien – Algerien und Tunesien – Sizilien werden nur einmal in der Woche befahren. Das heißt: Wenn wir von Sizilien nach Tunesien fahren, müssten wir in 4 Tagen knapp 1600 Kilometer zurück legen. Hört sich nicht nach so viel an, aber man bedenke, dass wir in Tunesien und Algerien fahren werden. „Etwas angucken?“ „Keine Zeit!“…“Ich hab Hunger!“ “ Ja, wenn wir da sind!“…“Ich muss Pinkeln!“ “ Schon wieder?“ Alles in allem wäre es sehr hektisch und wir würden relativ wenig von den beiden Ländern sehen. Wir haben uns gegen diese Variante entschieden.

Fahren wir erst nach Spanien und setzen nach Algerien über, sieht die Sache (gottseidank) anders aus. Nun haben wir, sofern die Fähre nicht ausfällt, etwa 9 Tage Zeit um die Anschlussfähre nach Sizilien zu erreichen! Hört sich schon deutlich besser an! Jetzt haben wir genügend Zeit und können ohne großen Stress dem Küstenverlauf Afrikas folgen!

Mit Punkt drei beschäftigen wir uns die kommenden Tage. Jetzt freuen wir uns erstmal, dass wir die Hauptplanung unseres Abenteuers hinbekommen haben.

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